Im Januar 2019 erhalten drei Dualstudierende der hwtk die Gelegenheit, in einem einmaligen Stipendium der Hochschule die Volksrepublik China und beispielhaft den dortigen Studienbetrieb im Fachbereich Hotellerie kennen zu lernen. An dieser Stelle berichten Caroline, Jennifer und Kazim in loser Folge von ihren Erlebnissen und Eindrücken in Foshan (Provinz Guangdong).

18. Januar 2019

Und schon ist der letzte Tag vorüber!

Heute früh ging es für uns los zum ältesten Keramikofen in Foshan. Dieser ist 500 Jahre alt und wird immer noch jährlich benutzt. Der Ofen ist 45 Meter lang und steht inmitten eines kleinen Dorfes. Nachdem wir durchs Dorf geschlendert waren, durften wir selber versuchen zu töpfern.
Zuerst auf einer Scheibe, die sich dreht und danach per Hand. Leider können wir die Produkte nicht mitnehmen, da der Ton 15 Tage trocknen muss. Dorthin kam dann auch der Vizepräsident der Polytechnic, um uns unsere Zertifikate für diese 2 Wochen zu verleihen.
Nach dem Töpfern haben wir ebenfalls in diesem „Dörflein“ zu Mittag gegessen. Wir konnten wieder eine neue Fischsorte probiert. Nach dem Essen ging es auf den Keramikmarkt.
Anschließend ging es zum Ancient Tempel direkt bei unserem Hotel. Dort haben wir uns den berühmten Line Dance mit den Drachenkostümen angeschaut, auf den wir uns schon die ganze Woche gefreut haben. Es war wirklich eine tolle und spannende Show, auch wenn man teilweise ganz schön Angst um die Artisten hatte. Ein Drache ist immer besetzt von einem Kind (der Kopf) und einem Erwachsenden (Hinterteil).
Auch der Tempel war sehr schön. Sehr interessante Lage vor allem. Ein über 500 Jahre alter Tempel inmitten von neuen Hochhäusern.
Das Abschiedsabendessen fand mit der Projektleiterin, vielen Organisatoren und den Hotelmanagementlehrern statt und war sehr lecker!
Als Abschied haben wir uns in der Nähe noch eine sogenannte Musikfontänen Show ansehen dürfen.