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Wenn es darum geht den Einfluss der Digitalisierung und Automatisierung auf mögliche Arbeitsplatzverluste einzuschätzen, sind die derzeitigen Forschungsergebnisse zwar uneinheitlich. Jedoch gehen Wissenschaftler davon aus, dass sich in spätestens 20 Jahren ein nicht unerheblicher Teil der Arbeitsplätze stark verändert hat und mit Hilfe künstlicher Intelligenz und Robotern manche Tätigkeiten überhaupt nicht mehr von Menschen ausgeführt werden (siehe etwa die OECD Studien von Arntz et al. 2016 unter: https://www.oecd-ilibrary.org/social-issues-migration-health/the-risk-of-automation-for-jobs-in-oecd-countries_5jlz9h56dvq7-en)

Eine besondere Rolle in dieser Entwicklung nehmen Unternehmen der Plattformökonomie, wie Uber, AirBnb, oder ebay, ein, die effizient über das Internet zwischen Angebot und Nachfrage vermitteln und durch die intensive Verarbeitung von Daten neuartige Geschäftsmodelle ermöglichen.

Am 13.12.2018 hielt Klemens Witte (Dialogue of Civilization, https://doc-research.org/de/author/klemens-witte/) einen Fachvortrag zum Thema „Arbeitsbedingungen in der Plattformökonomie“ im Kurs „Quantitative Methoden“ von Prof. Dr. Schultz des Masterstudiengangs „Business Management & Development.“

Während verschiedene als positiv empfundene Aspekte der Arbeit in einem Plattformunternehmen existieren, wie eine freiere Zeiteinteilung oder flache Hierarchien, gibt es auch negative Aspekte, wie eine hohe Abhängigkeit oder geringe Arbeitsschutzrechte. Die Masterstudierenden diskutieren intensiv die verschiedenen Vor- und Nachteile der Plattformökonomie aus den Perspektiven der Konsumenten und Arbeitnehmer.

Insgesamt gewannen alle Teilnehmer wertvolle Einblicke in die Arbeit von Plattformunternehmen und erhielten Denkanstöße für eigene Recherchen.