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Forschungsprofil

Forschungsprofil der hwtk

In der Forschung legt die Hochschule den Schwerpunkt ihrer Aktivitäten neben der Grundlagenforschung auf die Anwendungsorientierung, die untrennbar mit der Lehre verbunden ist. Erkenntnisse aus der eigenen Forschung finden konsequent Eingang in die Lehre, Rückkopplungen aus der Lehre werden in der Forschung weiterverfolgt. Die Hochschule sowie die Kooperationsunternehmen in den dualen Studiengängen profitieren von einem gegenseitigen Wissens- und Erfahrungstransfer. Deshalb steht anwendungsorientierte Forschung neben der Grundlagenforschung in allen Bereichen im Vordergrund. Im Rahmen der anwendungsorientierten Forschung ist es unser Ziel, neue Erkenntnisse zu gewinnen, Handlungsimplikationen abzuleiten und neue Lösungsansätze für die unternehmerische Praxis unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Reflexion zu entwickeln. Mit dieser Ausrichtung kommt der Forschung eine besondere Bedeutung für die Innovationsfähigkeit vor allem auch der kleinen und mittleren Unternehmen zu, die sich unter anderem an neuen Zielgrößen Nachhaltigkeit und Innovation orientieren müssen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Forschung ist zugleich unverzichtbar für die Aktualität der Lehre. Deshalb arbeiten unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oftmals in enger Kooperation mit Unternehmen und bearbeiten praxisrelevante Fragestellungen aus theoretischer Sicht. Eine enge Verzahnung aus Wirtschaft und Praxis manifestiert sich ohnehin in der Zusammenarbeit im Dualen Studium.

Integraler Bestandteil der anwendungsorientieren Forschung an der hwtk sind die individuellen Forschungsfelder, die den fachlichen Forschungsinteressen der hauptberuflichen Professorinnen und Professoren entsprechen und die der Vertiefung einzelner Forschungsgebiete dienen:

1) Weltwirtschaft und internationale Zusammenarbeit
2) Sport-, Event- und Tourismusmanagement
3) Agilität, Effizienz und Transparenz für komplexe Prozesse in Unternehmen, Unternehmensnetzen und Organisationen
4) Wirtschaftliche Aspekte in kulturellen und künstlerischen Prozessen
5) Service Science: Servitization und Service Management

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Für die inhaltliche Ausrichtung der Forschungsfelder sind überwiegend einzelne Professorinnen und Professoren verantwortlich. Die Professorinnen und Professoren sind sehr gut in den jeweiligen Forschungsfeldern vernetzt und über die Ergebnisse der Forschung wird in einer ansehnlichen nationalen und internationalen Publikationstätigkeit in wissenschaftlichen, aber auch praxisorientierten Veröffentlichungen berichtet. Innerhalb der Forschungsschwerpunkte werden die Ergebnisse von Forschungsarbeiten auch in der eigenen Reihe der hwtk Discussion Paper Series oder im Rahmen der gegründeten Reihe von Sammelwerken (herausgegeben durch die hwtk im Verlag Springer Gabler) veröffentlicht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Dabei verpflichten wir uns der Einhaltung guter wissenschaftlicher Praxis, die in einer Leitlinie festgeschrieben ist. Für die Hochschule ist aktive Forschung ein wesentliches Gestaltungselement einer lebendigen Lehre und der wissenschaftlichen Beteiligung an gesellschaftlichen Prozessen. Die Professorinnen und Professoren der Hochschule sind wissenschaftlich ausgewiesen, sie sind Mitglieder in nationalen und internationalen wissenschaftlichen Vereinigungen und haben sich durch den regelmäßigen Austausch auf nationalen und internationalen Konferenzen einen Namen in der Scientific Community gemacht. Entsprechend ihrem Leitbild sieht sich die Hochschule als international wissenschaftlich vernetzte Hochschule zu deren Profilbildung die Professorinnen und Professoren wesentlich beitragen. In ihrem Selbstverständnis sieht sich die Hochschule als Innovationsträger und Impulsgeber zukunftsorientierter Weiterentwicklung von anwendungsnaher und interdisziplinärer Forschung, erzielt durch Wissens- und Technologietransfer von Forschungsergebnissen in die Praxis.

Forschungskonzept

Die Hochschule hat als gemeinsame Schnittmenge ihrer unterschiedlichen Disziplinen und des Fächerkanons als Schwerpunkt in der anwendungsorientierten Forschung das Thema „Nachhaltiges Wirtschaften als Zukunftsressource und Grundlage der Gestaltung von Transformationsprozessen“ definiert. Das vom Senat der hwtk verabschiedete Forschungskonzept zeigt die Grundzüge dieses Schwerpunkts.

Forschung ist eines der grundlegenden Elemente der Hochschule und orientiert an den Aufgaben und Zielen für Forschung und Lehre, die das Land Berlin in seinem Gesetz über Hochschulen (BerlHG) festgeschrieben hat. Durch Forschung und Lehre erarbeitet die Hochschule Wissen, Kenntnisse, Kompetenzen und Werte, die sie zukünftigen Absolventinnen und Absolventen vermittelt. Der hohe Stellenwert der Forschung leitet sich direkt aus unserem Leitbild ab und drückt sich dezidiert in unserem Bestreben aus, fortlaufend qualitativ hochwertige und zeitgemäße Forschungsergebnisse sowohl für die Wissenschaft und die unternehmerische Praxis als auch die Lehre hervorzubringen und in die Lehre einzubringen.

Unsere Forschungskompetenz bezieht sich auf vier wesentliche Forschungsgrundsätze: Qualität, Internationalität, Nachhaltigkeit und Anwendungsbezug für Forschung und Lehre. Erreicht wird dieser Anspruch durch die Motivation und Leidenschaft aller Beteiligten und ihrem Bekenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung. Dies spiegelt sich auch in der Übernahme der Professorinnen und Professoren von zusätzlichen Aufgaben wider, wie Gutachtertätigkeiten, die Bekleidung von Positionen in Gremien oder Beiräten o. ä.

In der Forschung legt die Hochschule den Schwerpunkt ihrer Aktivitäten neben der Grundlagenforschung auf die Anwendungsorientierung, die untrennbar mit der Lehre verbunden ist. Erkenntnisse aus der eigenen Forschung finden konsequent Eingang in die Lehre, Rückkopplungen aus der Lehre werden in der Forschung weiterverfolgt. Die Hochschule sowie die Kooperationsunternehmen in den dualen Studiengängen profitieren von einem gegenseitigen Wissens- und Erfahrungstransfer. Deshalb steht anwendungsorientierte Forschung neben der Grundlagenforschung in allen Bereichen im Vordergrund. Im Rahmen der anwendungsorientierten Forschung ist es unser Ziel, neue Erkenntnisse zu gewinnen, Handlungsimplikationen abzuleiten und neue Lösungsansätze für die unternehmerische Praxis unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Reflexion zu entwickeln. Mit dieser Ausrichtung kommt der Forschung eine besondere Bedeutung für die Innovationsfähigkeit vor allem auch der kleinen und mittleren Unternehmen zu, die sich unter anderem an neuen Zielgrößen Nachhaltigkeit und Innovation orientieren müssen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Forschung ist zugleich unverzichtbar für die Aktualität der Lehre. Deshalb arbeiten unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler oftmals in enger Kooperation mit Unternehmen und bearbeiten praxisrelevante Fragestellungen aus theoretischer Sicht. Eine enge Verzahnung aus Wirtschaft und Praxis manifestiert sich ohnehin in der Zusammenarbeit im Dualen Studium.

Integraler Bestandteil der anwendungsorientierten Forschung ist auch die inhaltliche Ausrichtung einzelner Professorinnen und Professoren auf individuelle Forschungsfelder. Sie dienen insbesondere der Vertiefung einzelner Forschungsgebiete. Die Professorinnen und Professoren sind zumeist sehr gut in den jeweiligen Forschungsfeldern vernetzt. Über die Ergebnisse der Forschung wird in einer ansehnlichen nationalen und internationalen Publikationstätigkeit in wissenschaftlichen, aber auch praxisorientierten Veröffentlichungen berichtet. Innerhalb der Forschungsschwerpunkte werden die Ergebnisse von Forschungsarbeiten auch in der eigenen Reihe der hwtk Discussion Paper Series oder im Rahmen der gegründeten Reihe von Sammelwerken (herausgegeben durch die Hochschule im Verlag SpringerGabler) veröffentlicht und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Damit die Forschungsaktivitäten nicht nur personenbezogen stattfinden, hat sich die Hochschule ein neues Forschungsprofil gegeben, an dessen inhaltlicher Gestaltung die Professorinnen und Professoren der Hochschule beteiligt gewesen sind. Als gemeinsame Schnittmenge ihrer unterschiedlichen Disziplinen und Fächerkanons haben sie als Schwerpunkt in der anwendungsorientierten Forschung das Thema „Nachhaltiges Wirtschaften als Zukunftsressource und Grundlage der Gestaltung von Transformationsprozessen“ definiert.

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Hochschulen sind als Forschungs- und Bildungseinrichtung zentral für eine nachhaltige Entwicklung. Bildung und Wissenschaft sind wichtige gesellschaftliche Ressourcen, die es zu nutzen gilt, um Zukunfts- und Arbeitsmarktchancen auch im globalen Wettbewerb zu erhalten und zu schaffen. Hierzu ist es unerlässlich, wissenschaftliche Grundlagen zu schaffen, um eine zuverlässige Beurteilung von Perspektiven abzugeben und Steuerungsfragestellungen auf unterschiedlichen Systemebenen zu klären. Zukünftig wird sich die Hochschule daher im Rahmen der anwendungsorientierten Forschung vor allem an den globalen Nachhaltigkeitszielen orientieren, die in der UN-Agenda 2030 festgelegt sind. Die Forschungsarbeiten dieses Schwerpunktthemas behandeln unter sozialen, kulturellen, ökologischen und ökonomischen Aspekten Nachhaltiges Wirtschaften dabei auf unterschiedlichen Ebenen. Auf der Ebene der Betriebe, vor allem durch die Zusammenarbeit mit Unternehmen, z. B. im Hinblick auf die Berichtspflicht entsprechend der CSR-Richtlinie. Auf nationaler und internationaler Ebene beschäftigen sich die Forschungsarbeiten interdisziplinär mit Fragen des nachhaltigen Wirtschaftens unter wirtschaftstheoretischen, ethischen und kulturellen Aspekten.

Die Hochschule setzt sich damit zum Ziel, einen Beitrag zu leisten, um den derzeitigen und zukünftigen Anforderungen der Wirtschaft und Gesellschaft wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Globalisierung, Individualisierung und dem demografischen Wandel gerecht zu werden. Sie generiert zur Bewältigung dieser Herausforderungen eigene Impulse aus ihrer Forschung, die das Studienprogramm der Hochschule unterlegen, und hat das Konzept der Nachhaltigkeit aus diesem Grund zentral in ihrem Forschungsprofil verankert. Bei ihren Forschungsergebnissen und deren Vermittlung in den angebotenen Studiengängen sowie bei dem Transfer neuer Forschungsansätze zur Anwendung durch die Studierenden oder durch den Einbezug der Kooperationsunternehmen in Forschungsprojekte hat sich die Hochschule zum Ziel gesetzt, an der Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschaft aktiv durch ihre Forschungstätigkeit mitzuwirken.

“Sustainable development is development that meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs” (Brundtland Report, 1987).

Unser Verständnis von Nachhaltigkeit widmet sich den sozialen, kulturellen, ökologischen und ökonomischen globalen Zukunftsfragen von Wirtschaftlichkeit und verantwortungsvollem Handeln. Nachhaltiges Wirtschaften ist für uns eine langfristige, tragfähige Entwicklung, die umfassend und mehrdimensional ist. Sie integriert ökonomische, soziale, kulturelle sowie ökologische Fragestellungen und ihre Reichweite ist international.

“Sustainability is the foundation for today’s leading global framework for international cooperation” (Sustainable Development Goals (SDG) der UN Agenda 2030).

Erweitert wird unser Nachhaltigkeitsverständnis durch die Orientierung an den Sustainable Development Goals (SDG) der UN Agenda 2030. Durch diese Ziele werden konkrete thematische Schwerpunkte aufgezeigt. Danach richtet sich unser Themenspektrum in der Forschung aus.

Aufgrund unseres Fächerkanons liegt der Fokus der Forschungsarbeiten vor allem bei den Nachhaltigkeitszielen: Ziel 1: Keine Armut, Ziel 3: Gesundheit und Wohlergehen, Ziel 4: Hochwertige Bildung, dem Ziel 5: Geschlechtergleichheit, Ziel 8: Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, Ziel 9: Industrie, Innovation und Infrastruktur, Ziel 10: Weniger Ungleichheiten, Ziel 12: Nachhaltiger Konsum und Produktion, dem Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz sowie bei dem Ziel 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele.

Die Hochschule verfolgt in ihrer Forschungstätigkeit zwei prioritäre Ziele: Erstens ist die Hochschule in national und international aktiven Netzwerken aus Bildungs- und Forschungseinrichtungen, öffentlichen Organisationen und der Wirtschaft zu verankern. Zweitens ist eine internationale Sichtbarkeit des Forschungsprofils der Hochschule über etablierte internationale Forschungs- und Verbundprojekte mit europäischen und weltweiten Partner und Partnernetzwerken herzustellen, sodass verstärkt Drittmittel eingeworben werden können.

Forschungsschwerpunkte

1. Weltwirtschaft und internationale Zusammenarbeit

Der Globalisierungsdruck verändert die Strukturen der politischen und wirtschaftlichen Steuerung auf nationaler und internationaler Ebene. Handlungsspielräume und Einflussmöglichkeiten der etablierten weltwirtschaftlichen Akteur/innen reduzieren sich, neue Akteur/innen machen ihr Gestaltungspotenzial geltend, so dass sich die institutionellen Arrangements der Weltwirtschaft und deren Spielregeln verändern. Bei der Herausbildung einer neuen, globalen Partnerschaft kommt der Verpflichtung auf Good Governance sowie der Herausbildung eines offenen, regelgestützten und nicht diskriminierenden Handels- und Finanzsystems eine besondere Bedeutung zu.
Der Fokus der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Forschungsaktivitäten in diesem Cluster liegt auf der Auseinandersetzung mit den Herausforderungen einer globalen Entwicklungspartnerschaft Post-2015, der Wirkungsanalyse von Public-Private-Partnerships bei dem Auf- und Ausbau von Institutionen in Entwicklungs- und Schwellenländern – insbesondere auch im Bildungsbereich – sowie auf der Analyse globalisierungsbedingter Veränderungen auf nationaler und internationaler Ebene, in den Zentren und in der Peripherie der Weltwirtschaft.

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2. Sport-, Event- und Tourismusmanagement

Sowohl in der bisherigen empirischen Event- und Tourismusforschung als auch der Teamsportforschung ergaben sich in der bisherigen Umsetzung von Forschungsvorhaben fruchtbare Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung in der theoretischen und methodischen Modellbildung v.a. durch entsprechend primärempirische Studien. Ausgehend von den bisherigen Erkenntnissen werden in diesem Forschungscluster folgende Forschungsschwerpunkte gelegt:

Ressourcendisparitäten zwischen Sportarten, Ligen und Klubs

Anknüpfend an die bisherige Teamsportforschung werden weiterführende Modelle entwickelt, um diese empirisch zu überprüfen. Insbesondere wird das regionale Marktmodell zur Ligasportwirtschaft spezifischer gefasst und mit empirischen Daten geprüft.

Gesamtwirtschaftliche Analyse von Events

Anknüpfend an die bisherige Eventforschung werden aktuelle Fragestellungen im Eventmanagement und -marketing aufgegriffen. Insbesondere wird der Schwerpunkt auf ökonomische Impactstudien sowie die ökonometrische Modellierungen im Bereich der Event-Wirkungsforschung gelegt. Für die Tourismusforschung stehen dabei v.a. die Besonderheiten, die sich aus den Spezifika von touristischen Unternehmungen als Dienstleister ergeben, im Mittelpunkt des Forschungsinteresses. Hier gilt es sowohl Nachfragemotive zu extrahieren als auch Managementkonzepte zur erfolgreichen Vermarktung entsprechender Angebote zu entwickeln.

Tourismusforschung

Die Tourismusbranche ist einer der weltweit am dynamischsten wachsenden Wirtschaftszweige. Sport und Events spielen eine wichtige Rolle bei der Inszenesetzung von Destinationen, aber auch für die Reiseveranstalter- und Reisebürobranche,

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für das Beherbergungsgewerbe, touristische Verkehrsträger, das Kur- und Bäderwesen und die Bereiche Gesundheitswirtschaft und Wellness. Forschungsschwerpunkte zum Tourismus sind die strategische Unternehmensplanung, die Festlegung der langfristigen Rahmenkonzeption für die strategischen Geschäftsfelder und die Konzeption, Einführung und Pflege wesentlicher leistungsfähiger Systemstrukturen sowie ihrer Planungs- und Kontrollsysteme in den touristischen Zweigbranchen und der Tourismuspolitik.

 

3. Agilität, Effizienz und Transparenz für komplexe Prozesse in Unternehmen, Unternehmensnetzen und Organisationen

Wirtschaftsunternehmen, Unternehmensnetze und Organisationen sind in der Regel durch komplexe Prozesse geprägt. Diese sind heutzutage immer noch häufig durch Ineffizienz, Starrheit und fehlende Transparenz gekennzeichnet und weisen damit erhebliche Defizite auf. In diesem Forschungsthemenfeld des Bereiches Wirtschaftsinformatik sollen Ansätze, Vorgehensweisen, Softwaremodelle, Methoden und Algorithmen konzipiert, entwickelt beziehungsweise weiterentwickelt werden, die es einerseits ermöglichen, die gewünschte Transparenz zur erzielen und dauerhaft zu sichern; andererseits sollen Prozesse modellgestützt – abhängig von geänderten Randbedingungen und konkreten Zielstellungen – adaptiert bzw. umgestaltet werden können (Redesign), wobei auch Prozess- und Unternehmensstrukturen sowie die eigentlichen (IT-basierte) Prozessausführungen optimiert werden können sollen (z.B. Multiressourcenplanung und -optimierung). Agilität, Effizienz und Transparenz für Unternehmen, Unternehmensnetze und Organisation zu schaffen bzw. mindestens zu begünstigen, ist das Hauptziel des Forschungsclusters.

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4. Wirtschaftliche Aspekte in kulturellen und künstlerischen Prozessen

Ein konstitutives Merkmal kultureller und künstlerischer Entwicklungen ist deren Interaktion mit wirtschaftlichen Prozessen. Illustriert wird dieses besondere Merkmal in der Regel am Beispiel des Kunstmarkts, wo künstlerische und wirtschaftliche Interessen direkt aufeinandertreffen. Doch auch andere Bereiche unterliegen direkten oder indirekten wirtschaftlichen Einflüssen bzw. wirken auf die Wirtschaft zurück. Dazu gehören ebenso künstlerische Schaffens- und Rezeptionsprozesse, die Entstehung und Weiterentwicklung von Kulturen, die Theoriebildung in Kunst und Kultur wie auch Kunst- und Kulturpolitik.

Das Forschungscluster „Wirtschaftliche Aspekte in kulturellen und künstlerischen Prozessen“ untersucht diese Zusammenhänge sowohl in synchroner als auch in diachroner Hinsicht. Neben einzelnen Kulturen werden Entwicklungen berücksichtigt, die kulturübergreifend oder im Kontakt zwischen den Kulturen entstehen. Beispielsweise widmet sich eines der aktuellen Forschungsprojekte der Betrachtung von Kunstwerken als Wirtschaftsgütern im Europa des 18. Jahrhunderts.